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Hat es sich vorher noch klug zurückgehalten, so läuft das Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer im zweiten Teil des Konzerts von Migros-Kulturprozent-Classics in der St. Galler Tonhalle zu grosser Form auf (Tagblatt, Rolf App)

Ungarische Temperamente

Arnold Schönbergs Bearbeitung des Klavierquartetts g-Moll op. 25 von Johannes Brahms ist ein erstaunliches Stück Musik. Der in Österreich geborene Schönberg nutzt alle klanglichen Möglichkeiten, die ein gross besetztes Orchester bietet. Und dass am Ende ein ausgelassenwildes ’Rondo alla zingarese’ steht, bringt die ungarischen Temperamente im Orchester vollends zum Brodeln.

 

Zauberhaft zart

Zuvor hat die Portugiesin Maria Joao Pires in Beethovens Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 ganz andere Akzente gesetzt. Ihr Solospiel ist ruhig, konzentriert, manchmal zauberhaft zart. Ihm vorangegangen waren Amadeus Mozarts Rezitativ und Arie ’A Berenice’ und ’Sol nascente’ mit der schweizerischen Sopranistin Marysol Schalit, welche die schwierigen Koloraturen mit Lust und Können meisterte.

 

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